Fred Adrett

  1. Popmusik

    POPMUSIK Immer wieder, wenn ich mal ein Lied spiel | Fragen die Leute, was ist das fürn Musikstil | Rap oder Rock | Ist es hip oder Hop | Wenn die Leude das sagen, dann sach ich Stop! || Popmusik! | Es ist Popmusik | Mit schönen Harmonien und nem lockeren Beat | Popmusik! | Es ist Popmusik | Und die Ohrwurmmelodie summen alle mit || Diese schönen Noten | Verstehen sogar Idioten | Diese Melodie sorgt für Euphorie | Der Rhythmus kommt vom Beat | Und dein Hintern wackelt mit | Der Grund, dass das geschieht, ist: Es ist Popmusik || Popmusik!... || Beim Hören von dem Text denkst du, du bist verhext | Schon nach dem ersten Hoören | Könntest du schwoören | Du hast ihn im Kopf, wenn die Bassdrum dazu klopft | Und du singst dazu, denn es läßt dir keine Ruh


    (GEBT MIR) EUER GELD Beziehungsmäßig läuft es augenblicklich nicht so glücklich | Sie könnt sich vorstellen, dass es besser wär | Würd ich Popstar sein oder Millionär | Also habe ich kurz nachgedacht | Und dann hab ich dieses Lied gemacht | Das muss möglichst schnell ins Radio | Vielen dank schonmal, der Refrain geht so: || Gebt mir euer Geld, | meine Freundin braucht es sehr | Ich fänds auch wirklich besser | Wenn die Sache anders wär, doch wenn dieser Song nicht startet | Weiss ich nicht mehr, was ich tu | Also gebt mir euer Geld | Und dann lass ich euch in Ruh | Sie steht total auf eure Meinung | Die steht schon täglich in der Zeitung | Sie wär auch gern auf Echoparties | Doch leider gibt es die nicht gratis | Also habe ich kurz nachgedacht | Und dann hab ich dieses Lied gemacht | Das läuft täglich schon im Radio | Ich sach dankeschön und weiter so! || Gebt mir... || So ist der Lauf dieser Welt | Es gibt kaum noch Spass ohne Geld | Die andern habens doch auch | Wieso steh ich auf dem Schlauch | Ich hab ein Loch in der Wand | Und ein anderes auf der Bank | Dieses Lied ist total genial | Also sing ich es für euch nochmal © Erich Karl Schielke


    GUTE FREUNDE Ich hätte wissen müssen, dass das mit uns nicht funktioniert | Nach all der Zeit zusammen sind wir jetzt nur noch frustriert | Ich wollt es mir niemals richtig eingestehn | Doch ich glaub schon, es ist besser, jetzt zu gehn | Du hast gesagt: Lass uns gute Freunde sein | Ich  hab gesagt: nein || Ich hätte wissen müssen, dass das mit uns nicht funktioniert | Doch letzten Endes habe ich es noch kapiert | ‘Was denkst du jetzt‘, hast du mich so oft gefragt | Und dann hab ich zu oft ‘nichts‘ gesagt


    FRAU VON HOLD Ich erzähl von Anfang an | Von meiner Gesangslaufbahn | Ich war sieben oder acht | Und singen hat mir Spass gemacht |  Ich hatte einen Floh im Ohr | Und wollte in den Grunschulchor | Doch es gab ne Lehrerin | Die liess mich da partout nicht hin || Hallo Frau von Hold | Ich weiss, du hast es nie gewollt | Doch heute sing ich ohne Chor | Alleine meine Lieder vor || Sie wollte mich nicht singen lassen | Und das konnt ich gar nicht fassen | Doch sie hatte ein Motiv: | Meine Stimme sei zu tief | Ich sang schon immer Bariton | Und das hatt ich nun davon | Von da sang ich alleine | Nur meine eignen Reime || Hallo... || Auch wenn sich mal was in den Weg stellt | Mach einfach weiter das, was dir gefällt | Such dein Glück in dieser Welt | Denn das ist ganz allein, was zählt


    NICHT JEDEN TAG Ich hab dir eine Mixcassette aufgenomm | Du hast mir ein T-Shirt bemalt | Manchmal hast du von mir Blumen bekommen | Die hab ich gern für dich bezahlt || Auch wenn ich nicht jeden Tag | “Ich lieb Dich“ zu dir sag | Ist es so, dass ich dich mag || Ich hab gehofft, dich zu beeindrucken | Wenn ich dir einen Sandkuchen back | Ohne Backpulver war der nur schwer zu schlucken | Und hatte leider gar keinen Geschmack


    SPITZE Mein Freund, ich glaub, du hast ein Problem | Und zwar hast du leider keine eigenen Ideen | Du ziehst es vor, andere nachzumachen | Denn die andern, die machen immer so schöne Sachen | Du strengst dich lieber nicht so doll an | Wozu denn auch, wenn man abgucken kann | Dabei hast du nichtmal ein schlechtes Gewissen | Ich glaube, dir ham sie ins Gehirn geschissen! || Spitze, das hätt ich auch gemacht! Haste aber nicht, das haste nur gedacht! Spitze, das hätt ich auch gemacht! Haste aber nicht, ich hab dich ausgelacht || Eine Sache möcht ich dir gern vertellen | Benutz doch bitte einmal deine grauen Zellen | Das ist gar nicht schwer und tut noch nichtmal weh, obwohl, wenn ich dich mir so anseh | Kann es sein, dass es sich bei dir anders verhaält | Phantasie ist genau das, was dir fehlt | Selbst da kommst du nicht alleine drauf | Sondern stehst weiter mitten aufm Schlauch


    SUSHI Ich erinner mich genau, so als ob es gestern war | An diesen Mann und diese Frau, ich traf sie in der Sushibar | Er war dumm und sie nicht schlau | Sie waren das perfekte Paar | Und sie stellten sich zur Schau | Das war wirklich sonderbar || Ihr haltet euch für besser, doch ihr seid keine Sushiesser || Ihr name ist egal | Sozusagen Rauch und Schall | Sie ist wirklich eine Qual | Ich mein, sie ist nicht mein Fall | Analog statt digital | Sie war nicht beim Karneval | Alles andere marginal | Neverending Redeschwall || Ihr haltet...|| Wahrscheinlich heisst er Klaus | Denn genauso sieht er aus | Ich frag mich, was er ist | Journalist oder Jurist | Er kommt bestimmt aus gutem Haus | Doch ihm fallen die Haare aus | Trotzdem bleibt er Optimist | Doch was er redet, das ist Mist


    EBEN Leute, die sich früher freuten | Und ihr Leben dann bereuten | Gehen heut zum Therapeuten | Was soll das bedeuten | Keine Rechte, nur noch Pflichten | Wollen sie sich selber richten | Und was nützt es zu dichten | Keiner wird darauf verzichten || Widerstreben mag es geben | Wichtiger ist es zu leben | Manches geht auch mal daneben | So isses eben || Es heisst immer nur: Du musst! Darauf hab ich keine Lust || Der Verlust ist unbewusst | Und übrig bleibt der Frust | Man kann nicht immer nur gewinnen | Davor gibt es kein Entrinnen | Fang ruhig an zu spinnen | Hör auf die Stimme von innen


    RAUS Völlig fertig und ausgebrannt sitz ich nun hier | Ich höre deine Stimme, doch ich weiss, du bist nicht mehr bei mir | Dein Photo hängt immer noch an der Wand | Ich versuch, nicht mehr an dich zu denken, doch das ist zuviel verlangt | Du hast meinen Verstand in deiner Hand | Obwohl ich weiss ich bin für dich nicht mehr interessant | Du bist weggerannt, einfach so ohne Grund | Und jetzt frag ich mich was soll denn das, weshalb und warum | Und ich sage || Raus, raus, raus | Aus meinem Verstand | Bitte geh einfach nur | Raus, raus, raus aus meinem Verstand | Bitte geh einfach nur raus || Schon seit drei Wochen läuft der Fernseher ununterbrochen | Ich hab noch nie soviel geraucht, noch nie soviel gesoffen | Nur du bist Schuld daran, dass ich zugrunde geh | Es gibt absolut niemanden, der mich jetzt noch versteht | Oh Mann, was mach ich denn da, nichts ist mehr so wie es war | Du bist nicht mehr da und damit komm ich nicht klar| Doch das weiss ich und das muss ich, doch das ist nicht leicht | Denn du bist noch in meinem Verstand und du bleibst || Raus... || Ich schliesse die Augen und denke, du bist fort | Dann seh ich dein Gesicht, du bist immer noch dort | Du nervst, hau endlich ab, raus aus meinem Kopf | Raus aus meinem Kopf! © Sebastian Madsen


    WAS MIR GEHÖRT Ich leb in ner Welt nur aus hässlichen Gefühlen | Wenn ich einmal tot bin, feiert ihr ein Fest | Ich kann niemlas sterben, weil ich gar nicht lebe | Und ich werde alles tun, dass ihr mich nicht vergesst || Gib mir jetzt, was mir gehört gib mir jetzt, was mir gehoört | Ich bekomm, was mir gehoört was, mir gehört was | Zeig deine Gefühle, ohne dich zu schämen | Ich vertrag die Wahrheit, sag, dass du mich hasst | Sei offen und ehrlich, ohne dich zu grämen | Ich weiss es ja sowieso, dass ich dir nicht pass || Gib mir... || Alles, was du willst, ist immer nur das Beste | Du wirst niemals teilen, denn du bist Egoist | Jeder kriegt das seine, die andern kriegen die Reste | Das wird sich niemals ändern, denn du bleibst, wie du bist


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